Die Göttin für Imbolc: Brigid

Brigid, der Imbolc geweiht ist, ist die inselkeltische Göttin der Poesie, der Heilung und der Schmiedekunst. Sie ist Patronin der Hebammen und Schutzgöttin der Gebärenden. Als Schmiedegöttin steht sie dem Feuer nahe. Sie ist die Hüterin der Heilquellen und eines heiligen Quells im übertragenen Sinne, nämlich der Inspiration. Brigid ist die Göttin der Barden, der Musiker, der Künstler und kunstfertigen Handwerker. Ihr zu Ehren werden am Imbolc-Abend Kerzen entzündet, die ins Fenster gestellt werden und die ganze Nacht über brennen. Wegen Brigids Beziehung zum Herdfeuer gilt Imbolc als häusliches Fest.
Die Göttin für Lammas: Kali

Kali (Sanskrit, f., काली, kālī, wörtl.: „Die Schwarze“) ist im Hinduismus die Göttin mit dem Aspekt des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung. Dies beruht auf dem Glauben, dass ohne Zerstörung nichts Neues entstehen kann und dass Leben und Tod eine untrennbare Einheit bilden.
Die Ikonographie zeigt Kali meistens schwarz, manchmal blau dargestellt. Sie hat mehrere Arme, meist vier oder zehn, und trägt eine Halskette aus Schädeln, einen Rock aus abgeschlagenen Armen, manchmal hängt ein totes Kind an ihrem Ohr. Die Attribute in ihren Händen können variieren: Meist hält sie einen abgeschlagenen Schädel, eine drohend erhobene Sichel und eine Blutschale. Auf der Stirn befindet sich das „Dritte Auge“ und ihre Zunge streckt sie weit heraus. Doch auf vielen Darstellungen ist ihre rechte Hand erhoben und zeigt die segnende und trostgebende Mudra, die signalisiert: „Fürchtet euch nicht“.
Kali ist trotz ihrer schrecklichen Gestalt auch Beschützerin der Menschen und göttliche Mutter, da ihre zerstörerische Wut sich nicht gegen die Menschen, sondern gegen Dämonen und Ungerechtigkeit richtet. In dieser furchterregenden Manifestation ist die Göttin zuständig für die Auflösung des Universums, die Sichel in der Hand deutet auf die Ernte, auf das Ende des Lebens. Kali ist auch „Kala“, die Zeit – und die Zeit vernichtet und verschlingt alles. Die Sichel ist nicht nur ein Symbol des Todes, sondern kann als Werkzeug der Erlösung verstanden werden: Sie durchschneidet Verwirrung, Unwissenheit und Bindungen und macht dadurch den Weg frei zur Erlösung. Damit gilt Kali auch als Zerstörerin der negativen Kräfte und Illusionen, die den Menschen daran hindern, Heil zu erlangen und den Geist zu befreien. Kali ist also auch eine Göttin der Transformation und wird im Shaktismus als gnadenreiche Erlöserin verehrt.
Attribute des 7. Tores
Göttin: Kali – die schwarze Göttin
Jahreszeit: Nachsommer
Jahreskreisfest: Lammas / der erste Schnitt
Himmelsrichtung: Südwest
Kraftobjekt: Schwert
Tier: Schlange
Werkszeug: Prozessbegleitung
Leitsatz: Ich lasse los
Aufgabe: Verabschieden
Der Chats-Clan auf der Engstlenalp
Panorama-Frühstück, vor Susanne’s gemütlicher Ferienwohnung
Blumengarten auf der Alp, eine Orchidee neben Alpenrosen, Enzianen, Männertreu etc. etc.
Hotel Engstlenalp, hier gab’s die lecker Rösti!
links: Chatsen, rechts: Engstlensee, geradeaus: Jochpass, nicht auf dem Bild: Fotografin
Die Göttin für Beltane: Walpurga (Flora, Floralia, Maja)

Flora verführt Zephyr

Die Heilige Walpurga gab dem Fest den Namen - eine Intervention der Kirche.
Attribute des 6. Tores
Göttin: Walpurga – die Maikönigin
Jahreszeit: Vorsommer
Jahreskreisfest: Beltane/Walpurgisnacht
Himmelsrichtung: Südosten
Kraftobjekt: Kessel
Tier: Wildsau
Qualität: Instinkt
Werkszeug: Ritueller Tanz
Leitsatz: Ich bestätige
Aufgabe: Verbinden und Begegnen
Attribute des 5. Tores
Göttin: Brigit – die Klare
Jahreszeit: Vorfrühling
Jahreskreisfest: Lichtmess / Imbolc
Himmelsrichtung: Nordosten
Kraftobjekt: Kristall
Tier: Kuh, Lamm
Werkszeug: Visualisation
Leitsatz: Der nächste Schritt
Aufgabe: Sehen
Steine
Steine zählen deine Schritte
ihr Geächtnis ist dein Weg
er geht dich
vom Quell
bis zum Gipfel
Rose Ausländer
Wochenende des chats-Clans auf dem Hasliberg

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir zum „Gade“ hochgestiegen und haben uns dort sofort sehr wohlgefühlt. Wie wichtig ist es doch, sich einmal ausserhalb der Tore zu treffen und einfach zusammen zu erzählen, diskutieren, wandern, essen, trinken, trommeln, vorlesen, stricken, barfuss laufen und spielen. Wir sind uns ein grosses Stück näher gekommen. Aufmerksam und achtsam haben wir diskutiert und so freuen wir uns darauf, bald in Damvant durch das 5. Tor zu gehen.
Grossen Dank gebührt der Gastgeberin Susanne.







